Gemeindeordnung

Gemeindeordnung



Gemeindeordnung der Evangelischen Pfarrgemeinde A.B. Wien-Währing & Hernals

Die evangelische Pfarrgemeinde A.B. Wien-Währing & Hernals gibt sich gemäß Art. 32 Abs. 3, Z. 1, 2 und 3 der Verfassung der Evangelischen Kirche A. u. H.B. in Österreich, in der Fassung vom 17. Mai 2005 (im Folgenden KV) folgende Gemeindeordnung:

§ 1 Die Pfarrgemeinde umfasst die Wiener Gemeindebezirke Wien-Hernals (XVII) und Wien-Währing (XVIII).

§ 2 Den Vorsitz im Presbyterium und in der Gemeindevertretung führt der Kurator. Im Falle der Verhinderung führt der Kuratorstellvertreter den Vorsitz, bei seiner Verhinderung der 2. Kuratorstellvertreter. Sind alle diese Personen verhindert so führt, ebenso wie vor deren Wahl, der an Jahren älteste Presbyter den Vorsitz.

§ 3 Die Gemeindevertretung besteht aus 35, das Presbyterium aus 10 gewählten Mitgliedern.

§ 4 1. Die Leitung des Pfarramtes obliegt dem amtsführenden Pfarrer.
2. Der Aufgabenbereich der Pfarrer der Pfarrgemeinde wird wie folgt geregelt: Grundsätzlich gilt, dass jeder Pfarrer zu jedem Dienst in der gesamten Pfarrgemeinde bereit sein muss. Im Verhinderungsfall vertreten die Pfarrer einander. Nähere Bestimmungen zu den Aufgabenbereich werden im Amtsauftrag geregelt.

§ 5 Gemäß §2 (1) der Kirchenbeitrags- und Finanzausgleichsordnung wird der Kirchenbeitrag im Wirkungsbereich der eigenen Gemeinde selbst eingehoben.

§ 6 Diese Gemeindeordnung kann jederzeit durch den Beschluss der Gemeindevertretung erweitert oder widerrufen werden. Jede Veränderung bedarf eines Beschlusses von mindestens zwei Drittel der Gemeindevertreter.

§ 7 Diese Gemeindeordnung wird gemäß Art. 32 Abs. 2 KV mit dem Tag der Genehmigung durch den Superintendentialausschuss rechtswirksam. Mit dem Inkrafttreten dieser Gemeindeordnung tritt die bisherige Gemeindeordnung außer Kraft.


Die aufgenommenen Bestimmungen aus der Kirchenverfassung heißen:

Art. 32 Abs. 1: Jede Pfarrgemeinde kann eine ihre örtlichen Verhältnisse und bisherigen Gepflogenheiten berücksichtigende, den kirchlichen Rechtsvorschriften nicht widersprechende Gemeindeordnung errichten. Soweit Bestimmungen der Kirchenverfassung und der sonstigen Kirchengesetze in die Gemeindordnung aufgenommen werden, sind sie wörtlich wiederzugeben.

Art. 32 Abs. 2: Beschlüsse über die Errichtung einer Gemeindeordnung bzw. deren Änderung bedürfen zu ihrer Rechtswirksamkeit der Genehmigung des Superintendentialausschusses bzw. des Oberkirchenrates H.B.

Art. 32 Abs. 3: Eine Gemeindeordnung ist zu errichten:
1. wenn sich zwei oder mehrere Pfarrgemeinden oder Teile von Pfarrgemeinden zur Erfüllung gemeinsamer Aufgaben und Befriedigung gemeinsamer Bedürfnisse zusammenschließen;
2. wenn in einer Gemeinde mehrere Pfarrer tätig sind,
3. wenn der Vorsitz im Presbyterium und in der Gemeindevertretung in der Kirche A.B. dem Kurator übertragen wird.

IV. Besonderes Evangelisches Kirchenrecht
5. Kirchenbeitrags- und Finanzausgleichsordnung

§ 2. (1) Die Pfarr- und Tochtergemeinden der Evangelischen Kirche A.B. in Österreich und der Evangelischen Kirche H.B. in Österreich sind zur Veranlagung, Vorschreibung und Einhebung des Kirchenbeitrages namens der Evangelischen Kirche in Österreich berufen und verpflichtet, sofern dafür in der Kirche A.B. nach Vorschlag des KB-Referenten sowie des KB-Beauftragten über Antrag der Superintendenz vom Oberkirchenrat A.B. bzw. in der Kirche H.B. vom Oberkirchenrat H.B. nichts anderes festgelegt wird.

Bestimmungen dieser Gemeindeordnung, die Pfarrer oder Kurator betreffen, sind auch auf Pfarrerin oder Kuratorin anzuwenden.



Wien, am 16. November 2014 (Gemeindevertretersitzung)
Genehmigt in der Sitzung des Superintendentialausschusses vom 1.Dezember 2014








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