Evangelische in 17.u.18.Bez.

Die Evangelischen in Währing und Hernals


Schon im 16. Jahrhundert reisten evangelisch gesinnte Bürger aus Wien in die Vorstadt nach Hernals in die Kirche der „Herren von Als“.

Währing und Hernals waren daher von Anfang an Zentren evangelischen Lebens, das bald nach dem Protestantenpatent auch äußerlich sichtbar aufblühte.

Schon 1883 hatte eine große Anzahl von evangelischen Gemeindegliedern in den Wiener Vororten Hernals, Währing und Umgebung den Wunsch nach einer eigenen Gottesdienststätte ausgesprochen. Am 13.05.1885 beschloss die Gemeindevertretung (der damals noch ungeteilten Wiener evangelischen Gemeinde) den Ankauf eines Währinger Hauses, damals Nr 159, heute Martinstrasse 25, das dem Weinhändler Jakob Hacker gehörte. Die Gegend hieß nach einem alten Flurnamen „Ganserlberg“ und war offenbar schon in römischer Zeit besiedelt, denn beim späteren Aushub der Baugrube für die Kirche wurden Ziegel mit Legionsstempeln gefunden. Nahe der Predigtstation befand sich ein großer Teich, der auch heute noch für Schwierigkeiten mit dem Grundwasser sorgt.



Druckbare Version
Seitenanfang nach oben